© Andrea Kusajda / PIXELIO

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Das Umweltbundesamt hat seine Zahlen zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel aus dem Jahr 2008 veröffentlicht. Aus diesem Bericht geht hervor, dass im Durchschnitt nur jeder fünfte Platz im Bus besetzt war und das ein Fahrgast im Durchschnitt nur 70 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer verursacht. Man fragt sich wofür diese Daten und Zahlen gut sind. Doch durch eine optimale Auslastung der öffentlichen Verkehrsmittel kann man den CO2 Austoß verringern und die Umwelt schonen. Weiterhin kann man dahingehend den Service am Kunden verbessern. Die Daten werden bislang mittels der abgestempelten Tickets erfasst. Abonnementkunden mit Monats- oder Jahreskarten fallen bei dieser Messung durchs Raster. Durch eine optimalere Messung der Frequentierung könnte es weniger überfüllte Busse während der Rush Hour geben und man spart bei einem angepassten Einsatz der Verkehrsmittel Treibstoff ein.

Um die Messung der Daten zu verbessern ist in Überlegung bundesweit ein neues elektronisches Ticket einzuführen, welche mittels eingebautem  Transponder Signale an den Fahrkartenautomaten und die Leitstelle sendet. Dieses Ticket ist wie eine Chipkarte aufgebaut. So könnte bei jedem Betreten des Verkehrsmittels das Ticket abgerechnet werden und man hätte einen genauen Eindruck davon zu welchen Tageszeiten bestimmte Linien besonders stark frequentiert sind. Das neue E-Ticket ist im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und beim Kreisverkehr Schwäbisch Hall bereits testweise im Einsatz. Der Verband der deutschen Verkehrsbetriebe arbeitet momentan an einem bundeseinheitlichen Standart, der vermutlich bis 2020 eingeführt werden könnte. Mit dem neuen E-Ticket wäre es möglich in allen Städten Deutschlands die Verkehrsmittel nutzen zu können. Durch Informationen auf das Handy kann man das passende Ticket auswählen und der Betrag wird dirket vom Konto abgebucht. Kleingeldsuche und lästiges Abstempeln gehören dann der Vergangenheit an.

Weitere Vorteile könnten eingebundene Angebote sein, wie zum Beispiel die beliebten Stadträder die in Berlin und Hamburg oft genutzt werden. Diese wurden bislang per Handy und einem Code abgerechnet. Mit dem E-Ticket könnte man problemlos durch ein integriertes Verfahren die Verkehrsmittel wechseln. Natürlich hat so eine Technologien auch Kritiker. So sorgen sich Datenschützer um die Speicherung, Verarbeitung und Auswertung der kundenbezogenen Daten. Mittels dieses Tickets wäre es möglich komplette Nutzer- und Bewegungsprofile zu erstellen. weitere Informationen unter zeit.de.

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