Im vergangenen Winter sind im Durchschnitt bei der Deutschen Bahn täglich 114 Züge ausgefallen. Es kam zu etlichen Verspätungen und Ausfällen auf Grund witterungsbedingter Einflüsse. Besonders der Fernverkehr war stark betroffen. Es fielen im Schnitt täglich 30 Fernzüge ganz oder teilweise aus. Die anhaltende Kälte und der viele Schnee führten zu Defekten an den ICE Zügen. Die Wasser und Abwasserleitungen im Boden seien oft eingefroren und der Pulverschnee ist durch die Lüftung in die elektrischen Bauteile eingedrungen. Auf der Strecke von Berlin nach München fiel daher jeder zweite ICE aufgrund von Reperaturen einfach weg. Auch im Nahverkehr gab es etliche Probleme mit Schneeverwehungen, die die Gleise blockierten und die Fahrpläne komplett durcheinander würfelten. Die vielen Ausfälle in diesem Winter habe laut der Deutsche Bahn etwa der Ausfallquote der gesamten letzten Jahre entsprochen. Da geht der Werbeslogan der Bahn: “Alle reden vom Wetter – wir nicht” wohl nicht auf. Zumindest wurden Fahrpreise teilweise oder sogar ganz zurückerstattet. Informationen sind auf welt.de zu finden.

© Thomas Sturm / PIXELIO

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