Seit Dezember letzten Jahres hält das Winterwetter jetzt schon an. Deutschland war schon lange nicht mehr von so extremer Kälte, Frost und viel Schnee betroffen. Um die Sicherheit von Fahrern und Mitfahrern zu gewährleisten, sind nicht nur Wintereifen, intakte Scheibenwischer und eine funktionierende Beleuchtung wichtig, sondern vor jedem Fahrantritt muss sichergestellt werden, dass das Auto fahrtüchtig ist. Zum Beispiel sollte das ganze Auto von Eis und Schnee befreit sein. Auch Kühlerhaube und Dach sowie Kennzeichen und Scheinwerfer gehören dazu. Ein kleines Sichtfenster zu enteisen reicht hier nicht aus. Bei Unfällen kann das nicht nur strafrechtliche Folgen nach sich ziehen, sondern auch die Unfallversicherung könnte sich weigern zu zahlen.

Unter anderem kann bei der Fahrt herabfallender Schnee den nachfolgender Verkehr behindern. Außerdem wird beim Antauen und Bremsen durch das rutschende Eis das eigene Sichtfeld stark eingeschränkt. Wer eine besitzt, kann die Klimaanlage, trotz Minusgraden, einschalten. Die Belüftung trocknet die Luft im Auto aus und beschlagene Scheiben werden wieder durchsichtig. Die Heckscheiben-Heizung garantiert freie Sicht im Rückspiegel.

Um andere nicht zu blenden, sollten Autofahrer die richtige Einstellung der Beleuchtung überprüfen. Ausgefranste Wischgummies können, für den Führer des Fahrzeuges selbst, unangenehme Blendeffekte durch Schlieren verursachen.

 

Auf Pendlernetz.de können Berufspendler bundesweit eine regelmäßige Fahrgemeinschaft suchen oder gründen. Auf der Startseite muss man einfach nur in der Deutschlandgrafik das betreffende Bundesland suchen und danach auf der länderspezifischen Webseite den Landkreis und den Abfahrts- und Zielort eingeben und schon werden alle relevanten Fahrten-Angebote und Gesuche aufgelistet. Um selbst Inserate einzustellen oder auf bereits bestehende Gesuche und Angebote zu antworten muss man sich registrieren. Auf der Webseite gibt es außerdem einen Fahrpreisrechner.

Zehn Spielregeln für Fahrgemeinschaften

Gegenseitige Abstimmung ist alles. Reden Sie miteinander.

Verabreden Sie zu Anfang vielleicht eine Probezeit, um sich besser kennen zu lernen.

Neue Abläufe müssen sich einspielen. Seien Sie daher auf Pünktlichkeit bedacht.

Sorgen Sie für eine gute gegenseitige Erreichbarkeit, vor allem am Arbeitsplatz.

Informieren Sie sich gegenseitig sofort über unvorhergesehene Terminprobleme.

Vereinbaren Sie konkrete Wartezeiten beim Abholen.

Achten Sie als Fahrer auf die Betriebssicherheit Ihres Autos.

Alkohol ist für den Fahrer selbstverständlich tabu, auch in geringen Mengen.

Wildes Rasen schafft kein Vertrauen. Achten Sie auf eine angemessene Geschwindigkeit.

http://www.pendlernetz.de/content.php?id=information&landnr=_DE&lang=D

Das Reisen mit einer Mitfahrgelegenheit ist zwar günstig, aber manchmal auch ein kleines Abenteuer: man ist sich unsicher, ob der Fahrer sich überhaupt an die Terminabsprachen hält, wie er fährt (zügig/gemütlich), welche Route er nimmt, die daraus resultierende Fahrzeit usw. Es gibt aber ein paar Verhaltensregeln, mit den man diese Unsicherheit reduzieren kann.

Wenn man sich im Internet unter den einschlägigen Mitfahrgelegenheitsseiten (z.B.www.mitfahrgelegenheit.de) ein Angebot herausgesucht hatte, nimmt man mit dem Fahrer Kontakt auf (per Telefon oder E-Mail, meistens werden Telefonanrufe bevorzugt). In dem Gespräch muss zunächst geklärt werden, ob überhaupt noch Plätze frei sind, und, wenn ja, wo und wann die Mitfahrgelegenheit abfährt.

Neben dem Abfahrtsort muss auch der Zielort bestimmt werden sowie die Fahrtkosten und die veranschlagte Fahrzeit. Damit man sich am Treffpunkt erkennt, kann der Fahrzeugtyp oder das KFZ-Kennzeichen erfragt werden.

Besonders wichtig ist es unbedingt die Handynummern auszutauschen um sich bei Planungsänderungen oder Verspätungen auch kurzfristig erreichen zu können. Sowie es sich für Fahrer gehört, rechtzeitig (wenn möglich mindestens 48 h vorher) abzusagen, sollten auch Mitfahrer Bescheid geben, wenn sich doch nicht mitfahren. Oft werden die Fahrer noch eine Stunde vor geplanter Abfahrt angerufen und gefragt, ob kurzfristig noch ein Platz im Auto frei ist. Die Erfahrungen zeigen, dass auf die Anbieter einer Mitfahrgelegenheit oft mehr Verlass ist als auf die Mitfahrer. Kaum ein Fahrer erscheint einfach nicht zum abgemachten Termin, dafür kommt es viel öfter vor, dass Mitfahrer ohne vorher abzusagen nicht mitkommen. Um ganz sicher zu gehen ob eine (z.B. schon länger vereinbarte) Mitfahrgelegenheit wirklich stattfindet, einfach 24 Stunden vorher nochmal anrufen und nachfragen.

Hat man viel Gepäck oder möchte man sein Haustier mitnehmen, sollte man unbedingt nachfragen, ob dafür überhaupt Platz ist. Die Fahrpreise legt man vor der Fahrt fest, deshalb kann man sich Nachverhandlungen während oder nach der Fahrt sparen. Es lohnt sich aber die Preise von Anbietern der gleichen Strecke untereinander zu vergleichen um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Preise günstig und welche vergleichsweise teuer sind.

Für Bahnfahrer ohne BahnCard 50 kann die Zugfahrt quer durch Deutschland sehr teuer werden. Viele Reisende greifen deshalb jetzt vermehrt auf Inlandflüge zurück. Warum sollte man nicht für das gleiche Geld fliegen und damit teilweise viel schneller sein? Oft ist das Fliegen sogar billiger als die Fahrt mit der Bahn. Immer wieder bieten Fluggesellschaften spezielle Angebote – wer rechtzeitig bucht und sich regelmäßig über alle Schnäppchen informiert kann so nicht nur bares Geld, sondern auch Reisezeit sparen.

Momentan offeriert Germanwings Super-Spar-Angebote für Flüge innerhalb Deutschlands ab sagenhaften 19,99 Euro! Interessenten sollten schnell buchen, das Ganze gilt nur noch bis Sonntag, 17. Januar 2010 für Flüge vom 23. Januar 2010 bis 30. April 2010.

Flüge gibt es u.a.

  • von Köln nach Berlin, Leipzig, Hamburg, Dresden, Rostock und München
  • von Stuttgart nach Dresden, Leipzig, Berlin, Hamburg und Rostock
  • von Berlin nach München, Köln, Zweibrücken und Stuttgart
  • von Hamburg nach Klagenfurt, Köln und Stuttgart
  • von Dortmund nach München

Für den Januar 2010 startet der InterConnex eine neue Preisaktion. Im Zeitraum vom 11.01. – 31.01.2010 kann man unbegrenzt Super-Spartickets online unter www.interconnex.com buchen. Egal ob von Berlin nach Leipzig, von Waren(Müritz) nach Leipzig oder von Leipzig nach Rostock, das Angebot gilt für eine Person als einfache Fahrt und kostet einheitlich 14,00 €. Das Angebot ist ab sofort buchbar und kann so oft genutzt werden, wie man möchte.

Zweimal im Monat können Besucher der Hauptstadt auf den Spuren von Filmstars in Berlin wandeln. Im Videobus fährt man zu den berühmtesten Film-Drehorten der Stadt. Während z.B. draußen der Reichstag oder der Gendarmenmarkt zusehen ist, können Reisende im Bus auf Monitoren die passendenen Film- und Dokumentarszenen dazu begutachten.

Jedes Jahr werden mehr als 100 Filme mindestens szenenweise in Berlin gedreht. Darunter die diesjährigen Hollywood-Blockbuster “Inglorious Bastards” und “Operation Walküre”. Oft wird Berlin auch als Kulisse für andere Städte benutzt. Der Gendarmenmarkt z.B. wurde im Film “In 80 Tagen um die Welt” zum London im 19. Jahrhundert umgebaut und der Big Ben nachträglich ins Bild gebaut. Im gleichen Film wird das Spree- zum Pariser Seine-Unfer umfunktioniert.

Der Videobus geht in Berlin jeden zweiten Samstag auf Tour. Die Fahrt dauert zweieinhalb Stunden und kostet 19,50 Euro (mit Ermäßigung: 16 Euro). Treffpunkt ist Unter den Linden 40 um 13.30 Uhr. Ähnliche Touren werden auch für München, Leipzig und Hamburg angeboten.

Infos: www.videobustour.de

Kurzentschlossene und Freunde der Überraschung sind die perfekte Zielgruppe für das sogenannte Blind Booking vom Billigflieger Germanwings. Mit diesem Angebot fliegt man für nur 19,99 Euro zu verschiedenen Destinationen in ganz Europa. Das Besondere daran: bis zum Abschluß der Buchung, weiß man nicht, wo genau man landen wird! Lediglich der Startflughafen (Köln/Bonn, Stuttgart oder  Berlin) und der Reisezeitraum kann vorher festgelegt werden. Weiterhin zur vorherigen Auswahl stehen verschiedene Reisethemen, z.B. „Party”, „Kultur”, „Metropole Westeuropa”, „Metropole Osteuropa”, „Shopping” und „Sonne und Strand”. Letztere Kategorie wird in der kalten Jahreszeit durch das Thema “Schnee und Ski” ersetzt. Mögliche Reiseziele sind hier Bologna, Klagenfurt, Krakau, Mailand, München, Nizza, Salzburg, Sarajevo, Sofia, Zagreb oder Zürich. Neu ist ebenfalls die Rubrik. “Weihnachtsmarkt”. Dort sind Budapest, Dresden, Hamburg, Klagenfurt, Krakau, Leipzig, München, Prag, Rostock, Salzburg, Stockholm, Wien und Zürich im Angebot. Mehr Themen und Reiseziele stehen auf der Webseite von Germanwings.

Der ADAC hat in zwölf deutschen Städten Taxifahrer getestet. Die Tester führen in jeder Stadt bei 20 Fahrern inkognito mit und haben diese nach den Kategoriern “Verhalten des Fahrers”, “Routentreue” und “Zustand des Fahrzeugs” bewertet. Dabei gab es für viele Taxifahrer eher schlechte Noten, 15% wurden mit “mangelhaft” oder “sehr mangelhaft” bewertet. Meistens waren die Taxis dreckig, weite Umwege wurden gefahren, das Temoplimit nicht eingehalten und einmal sogar (bei einem Taxifahrer in Düsseldorf) eine rote Ampel überfahren.

© Andreas Morlok / PIXELIO

© Andreas Morlok / PIXELIO

Das Taxigewerbe in Potsdam schnitt mit der Gesamtnote “gut” am besten ab. Auf Platz zwei und drei folgen Braunschweig und Augsburg. Die schlechteste Bewertung bekam Karlsruhe (”ausreichend”). Mehr als ein Drittel der Fahrer fuhr hier Umwege. In der Einzelbewertung “Fahrer” gewann die Stadt Chemnitz. Die Taxi hier waren gepflegt, die Fahrer freundlich und kundenorientiert. Essen wurde mit “gut” bewertet, Halle, Rostock, Kiel, Bremen, Düsseldorf und Wiesbaden nur mit “ausreichend”. Kiel hat tagsüber den günstigsten Taxitarif.

Die Ergebnisse, siehe: http://www1.adac.de/Tests/Mobilitaet_und_Reise/taxitest/testjahr_2009/default.asp?ComponentID=270852&SourcePageID=9344

Der Ruf der Deutschen Bahn ist nicht gerade gut: viele Verspätungen, teilweise sogar komplette Zugausfälle stellen den Zugfahrer immer wieder auf die (Gedulds)Probe. Findet sich kein passender Ersatzzug, können Kunden ihr Geld zurück verlangen. Wird das Reiseziel 60 Minuten zu spät erreicht, bekommt man 25 Prozent des Ticketpreises erstattet. Bei Verspätungen von 120 Minuten sind es 50 Prozent. Den Zuschlag für die schnellen ICE-Sprinter kann man zurückfordern, wenn der Zug mindestens eine halbe Stunde Verspätung hatte. Doch sollten diese Vorrausetzungen erfüllt sein, muss man noch einige Hürden überstehen, ehe man das geld tatsächlich in der Hand hält.

Auf Wunsch wird das Geld bar ausgezahlt. Dazu muss man aber erst ein 48 Fragen langes “Fahrgastrechte-Formular” durcharbeiten. Aber: die Verwendung des Formulars ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, man kann sich auch ohne dieses Formblatt an die DB wenden. Sollte man bei der Ankunft am Bahnhof bereits an der Anzeige lesen, dass der Zug mindestens 60 Minuten Verspätung hat, kann man von der Reise zurücktreten und den gesamten Fahrkartenpreis zurückverlangen. Auch Umbuchungen sind möglich. Die Entschädigung kann im Reisezentrum auf dem Bahnhof oder später per Post beantragt werden. Das Orginal-Ticket muss bis dahin aufgehoben werden! 

Entschädigungen werden erst bei einem Ticketpreis von 16 Euro gezahlt. Kunden im Nahverkehr haben deshalb meist keinen Anspruch auf Zurückerstattung. Auch wenn die Bahn keine Schuld am Zugausfall oder der Unpünktlichkeit hat (z.B. bei Suizidfall oder Unwetter), besteht kein Anspruch auf  Zurückerstattung. 

Wer im Nahverkehr unterwegs ist, darf bei einer Verspätung von mindestens 20 Minuten auf einen höherwertige Zug wie IC oder ICE wechseln. Der Kunde muss aber vorher eine gültige Karte für diesen schnelleren Zug kaufen. Der Preis dafür wird dann auf Antrag erstattet. Wer ein Monats- oder Jahresticket hat, wird pauschal entschädigt. Bei einer Verspätung von mindestens 60 Minuten bekommen die Zeitkartenbesitzer z.B. im Nahverkehr eine Gutschrift von 1,50 Euro. Mindestens drei solcher Verspätungen müssen geltend gemacht werden, um über die Bagatellgrenze von vier Euro zu kommen. Im Fernverkehr gibt es 5 Euro.

Auch für Taxikosten oder eine Hotelübernachtung müssen die Bahnunternehmen aufkommen, sollte durch die Verspätung kein öffentliches Verkehrmittel mehr fahren oder man sein Reiseziel nicht mehr erreichen kann Verfügung stehen.

http://www.guter-rat.de/auto-reisen/Neue_Rechte_fuer_Bahnkunden_1322923.html

Das Angebot der Billigflieger wie Easy Jet, Ryanair oder Germanwings nimmt immer weiter ab – trotz wirtschaftlichem Erfolg. Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft in Köln haben sie 2008 sieben Prozent ihrer Ziele gestrichen. Insgesamt konnten aber noch 466 Ziele mit Billigfluggesellschaften erreicht werden.

Trotzdem: Billigflieger sind weiterhin für Europa die beste Alternative zu den traditionellen Fluggesellschaften wie Lufthansa oder British Airways. Es lohnt sich die Angebote zu vergleichen und regelmäßig nach ‘Special Offers’ Ausschau zu halten. Ryanair bietet z.B. regelmäßig kostenfreien Online-Check In an oder erlässt die Steuern und Gebühren. So kann man leicht einen Flug nach London (Hin und Zurück!, nur Handgepäck mit Angebot ’Online-Check In, Steuern und Gebühren’ frei) für 2 Cent (!) zzgl. 10 Euro Kartengebühr ergattern. Dabei muss man nicht unbedingt Monate im Vorraus planen, sondern lediglich das richtige Angebot abwarten.

Billigflieger:

www.easyjet.de

www.ryanair.de

www.flybe.de

www.tuifly.com

www.germanwings.de

 

 

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,660151,00.html